Kopfschmerzambulanz
Ansprechpartner:
Fr. Anke Naussed
- Sprechstunden: Montag und Freitag 8:30 - 13:00 Uhr
- Termine nach Vereinbarung: 03641 - 938 420
Kopfschmerzen im Kindesalter sind ein zunehmendes, jedoch meist wenig beachtetes Problem. Schon im Vorschulalter klagen 10 - 20 % der Kinder über Kopfschmerzen. Bereits am Ende der Grundschulzeit sind es 80 Prozent. Sie sind häufig mit einer erheblichen Beeinträchtigung des alltäglichen Lebens und der normalen Entwicklung vergesellschaftet und sind ebenso ein Risikofaktor für vielfältige gesundheitliche Probleme im Erwachsenenalter. Aus diesem Grund ist eine rechtzeitige, umfassende und interdisziplinäre Betreuung in einer spezialisierten Kinderkopfschmerzambulanz notwendig.
Wir bieten Ihnen in Zusammenarbeit mit Therapeuten und Ärzten verschiedener Fachbereiche:
Diagnostik
- ärztliches Anamnesegespräch
- altersadaptierte klinisch neurologische Untersuchung
- Psychosoziale Exploration
- Indikationsstellung zur Begutachtung durch andere Fachbereiche
- Indikationsstellung zur apparativen Diagnostik
- Psychologische Untersuchung
Therapie
- Erfassen und modifizieren von Triggerfaktoren
- Beratung über Verhaltensregeln zu Kopfschmerzprävention
- Vermitteln nicht-medikamentöser Strategien bei akutem Kopfschmerz
- Indikationsstellung zur medikamentösen Kopfschmerzbehandlung
- Aufklärung über Nutzen und Risiken von Analgetika
- Indikationsstellung und Durchführung nicht-medikamentöser Kopfschmerzprophylaxe
- Verhaltenstherapeutische Verfahren
- Gesprächstherapie
- Indikationsstellung und Überwachung medikamentöser Kopfschmerzprophylaxe
Ambulanz
Was ist notwendig zur Vorbereitung eines ambulanten Termins?
- Vorbefunde, wenn möglich bereits in Kopie, ggf. Original-MRT-Aufnahmen
- sowie Kopfschmerztagebuch möglichst der letzten 3 Monate
- Liste über aktuelle Medikation, Kopfschmerz- und sonstige Medikamente
- Liste über bisherige prophylaktische Kopfschmerzmedikation
- Überweisungsschein
Kopfschmerztagebuch
Mit Hilfe eines Kopfschmerztagebuches werden die Frequenz, Intensität und Besonderheiten des Kopfschmerzes für jeden Tag, an dem er auftritt, aufgezeichnet.
Das Führen eines Kopfschmerztagebuchs gibt zum einen Hinweise auf die Art der vorliegenden Kopfschmerzerkrankungen, zum anderen lassen sich Auswirkungen der akuten Prophylaxetherapie genau erfassen.
weiterführende Links:
- Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft: www.dmkg.de
- International Headache Society: www.i-h-s.org



